Angela Kolb-Janssen, MdL
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Kultur

18.10.2018, Aktuelles, Kultur

„Öffentlich-rechtlicher Rundfunk ist redaktionell unabhängig – daran darf niemand rühren“

SPD-Landtagsfraktion zu ZDF@Bauhaus: „Öffentlich-rechtlicher Rundfunk ist redaktionell unabhängig – daran darf niemand rühren“

Der medienpolitische Sprecher der SPD-Landtagsfraktion Sachsen-Anhalt, Holger Hövelmann, hat sich „sehr besorgt“ über die Intervention der Staatskanzlei gegen das Bühnenprogramm für das Livekonzert „ZDF@Bauhaus“ am 5. November 2018 geäußert. Hövelmann: „Der öffentlich-rechtliche Rundfunk ist in seiner redaktionellen Arbeit unabhängig. Daran darf niemand rühren, und die Politik sollte sich davor hüten, denen recht zu geben, die die öffentlich-rechtlichen Sender als ,Staatsrundfunk‘ und ,GEZ-Journalisten‘ denunzieren.“ Politische Äußerungen zu Programminhalten verlangten Fingerspitzengefühl, so Hövelmann weiter: „Fingerspitzengefühl beweist die Staatskanzlei in diesem Fall am ehesten, indem sie auf ihre Intervention verzichtet.“
Von staatlicher Seite gegen ein Kulturprogramm „ausgerechnet am Bauhaus Dessau“ vorzugehen, sei „hoch problematisch“, ergänzte die kulturpolitische Sprecherin der SPD-Fraktion, Angela Kolb-Janssen. „Niemand muss FeineSahneFischfilet mögen“, so Kolb-Janssen, „aber man muss aushalten, dass am Bauhaus ein freier Geist weht – dafür haben wir diese Stiftung. Ich erwarte, dass niemand aus der Landesregierung versucht, in die Programmarbeit in Dessau inhaltlich hineinzuregieren.“  Hier zur PM ZDF@Bauhaus!

28.09.2018, Kultur

Keine neuen Strukturveränderungen bei den Theatern und Orchestern im Land

Der Landtag von Sachsen-Anhalt diskutiert am heutigen Freitag über die Antwort der Landesregierung auf eine Große Anfrage der Linksfraktion zur Situation der Theater und Orchester. „Die Antwort macht deutlich, welche unschätzbare kulturelle Arbeit in der zeitgenössischen Kunst, in der Kinder- und Jugendarbeit und in der Kulturvermittlung von unseren Theatern und Orchestern geleistet wird. Wir wollen auf keines der Häuser und Klangkörper verzichten. Sie sind kulturelle Ankerpunkte, egal ob in der Großstadt oder im ländlichen Raum,“ sagte in der Debatte Angela Kolb-Janssen, kulturpolitische Sprecherin der SPD-Landtagsfraktion.

Die Antwort auf die Große Anfrage zeigt, dass die Kürzungen 2013/14 in Höhe von sechs Millionen Euro zu strukturellen Veränderungen geführt, aber weder zu effizienteren Strukturen noch zu einer besseren Vernetzung der Häuser beigetragen haben. Vielmehr haben sich die Arbeitsbedingungen der Künstlerinnen und Künstler und des Bühnenpersonals verschlechtert. Die Mittel für die tariflichen Dynamisierungen im letzten Doppelhaushalt 2017/18 haben einige Entwicklungen gedämpft, die Entwicklung aber nicht aufgehalten.
„Ich bin daher froh, dass es mit den neuen Theater- und Orchesterverträgen ab dem nächsten Jahr gelingt, die Finanzierung auf solide Füße zu stellen und den Theatern und Orchestern Planungs- und Finanzierungssicherheit zu geben,“ so Kolb-Janssen weiter. Die Grundförderung soll um fünf Prozent angehoben werden, und die Tarifsteigerungen für die Beschäftigten werden ausgeglichen. Das Land wird, wenn der Haushalt so verabschiedet wird, pro Jahr 39 Millionen Euro für die Theater und Orchester ausgeben. Dies sind im Vergleich zu den Verträgen der letzten Förderperiode pro Jahr acht Millionen Euro mehr. „Wir sollten bei dieser positiven Entwicklung aber die Arbeits- und Produktionsbedingungen der freien Theater nicht aus dem Blick verlieren. Auch hier findet kulturelle Bildung – oft in Zusammenarbeit mit den Schulen – statt“, ergänzte Kolb-Janssen.

10.01.2018, Kultur

Pressemitteilung: Geld für Kultureinrichtungen in Anhalt-Bitterfeld

Zwei Einrichtungen aus dem Landkreis Anhalt-Bitterfeld sind in die Rangliste der förderungswürdigen Projekte zur „Verbesserung der Präsentation und nachhaltigen Nutzung des kulturellen Erbes in Sachsen-Anhalt in der EFRE-Förderperiode 2014-2020″ aufgenommen worden. Das Industrie- und Filmmuseum in Wolfen gehört zu jenen Projekten, die unmittelbar gefördert werden. Die Musik-Galerie an der Goitzsche gehört zu den weiteren 13 Projekten, bei denen noch grünes Licht zur Bereitstellung der finanziellen Mittel gegeben werden muss.

Die kulturpolitische Sprecherin der SPD-Landtagsfraktion und Abgeordnete für den Bereich Bitterfeld-Wolfen Prof. Dr. Angela Kolb-Janssen sagte dazu: „Ich freue mich sehr, dass unsere jahrelangen Bemühungen nun Früchte getragen haben und gleich zwei Projekte gefördert werden. Die Förderung durch das Land Sachsen-Anhalt ist auch Anerkennung für die Arbeit des Industrie- und Filmmuseums und der Musikgalerie an der Goitzsche. Die Region Bitterfeld-Wolfen hat auch im kulturtouristischen Bereich ein großes Potenzial und bietet den Menschen ein vielfältiges Angebot, beispielsweise im Bereich Industriekultur.”

Hintergrund: Ziel des Ideenwettbewerbs war es, im Rahmen der EFRE-Förderperiode 2014-2020 die Präsentation des kulturellen Erbes im Land zu verbessern. Im Fokus standen die Erhaltung und Weiterentwicklung des einzigartigen und nicht ersetzbaren kulturellen Erbes als wesentliches Element der Identität einer Stadt sowie als Anziehungspunkt für kulturinteressierte Touristen. Ein Expertengremium aus Kultur, Denkmalpflege, Weltkulturerbe, Städtebau und Umweltschutz hat die Beiträge des Ideenwettbewerbs gesichtet und eine abschließende Rangliste von 25 förderungswürdigen Projekten erstellt. Insgesamt standen für den Wettbewerb Mittel in Höhe von rund 33,5 Millionen Euro zur Verfügung.

 

19.09.2017, Angela Kolb-Janssen, Kultur

Sanierung des Schlosses in Köthen

19642355_1924535971097951_6117450455582570308_nGemeinsam mit Staatssekretär Gunnar Schellenberger, Oberbürgermeister Bernd Hauschild und Dr. Christian Philipsen von der Kulturstiftung Sachsen-Anhalt besuchte Prof. Dr. Angela Kolb-Janssen heute als kulturpolitische Sprecherin der SPD-Landtagsfraktion das Schloss Köthen. um die Fortschritte bei der Sanierung des Daches und des Spiegelsaals zu besichtigen. Das Köthener Schloss gilt als wichtige Wirkungsstätte des Komponisten Johann Sebastian Bach. Zu den Bachfesttagen im Herbst 2018 sollen die Bauarbeiten abgeschlossen sein und die feierliche Eröffnung stattfinden.

06.09.2017, Angela Kolb-Janssen, Kultur

6. Wolfener Filmtage

Schon zum 6. mal wurden heute die Wolfener Filmtage im Industrie- und Filmmuseum eröffnet. Seit 2011 finden diese jährlich im September statt.

Das Dokumentarfilmschaffen der DEFA erreichte ein hohes Niveau. Eine
Reihe von Filmen wurden weltweit preisgekrönt und sind heute von historisch unschätzbarem Wert. Sie gehören zum kulturellen Erbe Deutschlands. Ich bin froh, dass der Förderverein den IFM in Wolfen aktiv daran mitwirkt, dieses Erbe zu bewahren und wach zu halten.
Den Auftakt machte heute der Film “Die Mörder sind unter uns”. In den kommenden Tagen (bis zum 10.09.) werden täglich weitere Filme gezeigt:
http://www.ifm-wolfen.de/de/homepage/6-wolfener-filmtage-20003438.html
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    Auswärtige Fraktionssitzung SPD-Landtagsfraktion, u.a. besichtigung Baustelle Bauhaus Museum

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    25 Jahre Landesverfassungsgericht

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    Gesprächsrunde mit Mitarbeiterinnen der Mehrgenerationenhäuser Sachsen-Anhalt, Mehrgenerationenhaus

    14.00-16.30 UhrStraße der Jugend 16, 06766 Bitterfeld-Wolfen
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