Angela Kolb-Janssen, MdL
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Bildung

20.09.2018, Bildung

Pressemitteilung
Beschluss der SPD-Landtagsfraktion
Schulsozialarbeit in Sachsen-Anhalt muss Zukunft haben

Die SPD-Landtagsfraktion hat am heutigen Dienstag im Nachgang zu ihrer Klausurtagung in der vergangenen Woche einen Beschluss zur Zukunft der Schulsozialarbeit gefasst. Angela Kolb-Janssen, bildungspolitische Sprecherin der SPD-Fraktion: „Schulsozialarbeit ist ein unverzichtbarer Beitrag für leistungsfähige, moderne Schulen. Ob Schulsozialarbeit in Sachsen-Anhalt eine Zukunft hat, darf nicht nur von den künftigen Förderbedingungen des Europäischen Sozialfonds abhängen. Deshalb brauchen wir im Zweifelsfall ab 2020 eine Finanzierung aus Landesmitteln.“

Der Beschluss der SPD-Fraktion lautet:
1. Mit der Verankerung im Schulgesetz ist sichergestellt, dass die Schulsozialarbeit nach 2020 in Sachsen-Anhalt fortgesetzt wird. Wir werden dafür sorgen, dass mindestens die bisher geförderte Zahl an Stellen für Schulsozialarbeiterinnen und Schulsozialarbeiter dauerhaft gesichert wird und vor Ablauf des jetzigen Programms Klarheit über die Ziele und Förderbedingungen sowie die Antragstellung für die Zeit ab 2021 geschaffen wird.
2. Wir unterstützen die Bemühungen der Landesregierung, auch für die nächste ESF-Förderperiode finanzielle Unterstützung zu erreichen.
3. Wir bitten die Landesregierung, sich auf Bundesebene für die finanzielle Unterstützung der Schulsozialarbeit zum Beispiel aus dem geplanten Ganztagsschulprogramm einzusetzen.
4. Die SPD-Fraktion wird andernfalls für die Finanzierung der Schulsozialarbeit entsprechende Vorschläge in die Landeshaushaltsberatungen 2020/21 einbringen.

Magdeburg, 18. September 2018

15.02.2018, Angela Kolb-Janssen, Bildung

Pressemitteilung: Finanzausschuss beschließt Angleichung

Kolb-Janssen: Endlich Gerechtigkeit für Diplomlehrerinnen und -lehrer

Bei der Beratung des Gesetzes zur Änderung dienstrechtlicher Vorschriften im Finanzausschuss des Landtages am gestrigen Mittwoch haben die Koalitionsfraktionen den Entwurf um eine Regelung erweitert, die vorsieht, dass die sogenannten „Stichtagsnichterfüller“ und „Ein-Fach-Lehrer“ im Schuldienst besser zu bezahlen und damit gleichzustellen sind.Die bildungspolitische Sprecherin der SPD-Landtagsfraktion, Angela Kolb-Janssen: „Ich bin froh, dass es auf diese Weise gelingt, Ungerechtigkeiten in der Bezahlung im Schuldienst endlich zu beseitigen. Es ist nicht verständlich, dass Lehrkräfte bei gleicher Tätigkeit unterschiedlich bezahlt werden.“ Von der Regelung betroffen sind Diplomlehrerinnen und -lehrer, die ihr Studium in der DDR absolviert haben.Der finanzpolitische Sprecher der SPD-Fraktion, Andreas Schmidt, ergänzt: „Die Beseitigung der Ungleichbehandlung war lange überfällig. Das ist auch ein Akt der Wertschätzung der Arbeit der Kolleginnen und Kollegen.“

Hintergrund:

Mit der heute getroffenen Regelung wird eine Vereinbarung im Koalitionsvertrag umgesetzt. Dort heißt es: „Die Koalitionspartner sind sich darüber einig, im Landesbesoldungsgesetz alle Hindernisse zu beseitigen, die einer Gleichstellung von Lehrkräften allgemeinbildender und berufsbildender Schulen mit einer Ausbildung als Lehrer nach dem Recht der DDR (mit einer Lehrbefähigung für zwei Fächer) mit Lehrkräften neuen Rechts entgegenstehen.“ Die Angleichung der Bezahlung der Stichtagsnichterfüller kostet jährlich rund eine Million Euro und die der Einfachlehrer etwa drei Millionen Euro. Die Regelung soll mit dem Haushaltsjahr 2019 in Kraft treten.

 

30.01.2018, Bildung

Pressemitteilung: „Dramatischer Lehrermangel steht bevor, wenn nicht sofort umgesteuert wird“

Die Landesregierung hat in ihrer heutigen Sitzung den Abschlussbericht der Expertengruppe zur Bestimmung des längerfristigen Lehrkräftebedarfs behandelt. Der Landtag hatte die Einrichtung dieser Expertengruppe im September 2016 beschlossen.

„Der Bericht macht deutlich, was wir schon lange wissen: Unseren Schulen steht ein dramatischer Lehrermangel bevor, wenn nicht sofort umgesteuert wird“, erklärte dazu Angela Kolb-Janssen, bildungspolitische Sprecherin der SPD-Landtagsfraktion. „Die Ankündigung des Bildungsministers aus der vergangenen Woche, dass in diesem Jahr 1.000 Lehrerinnen und Lehrer eingestellt werden sollen, ist ein erster Schritt in die richtige Richtung. Die Herausforderung der nächsten Jahre kann nur bewältigt werden, wenn jetzt in die Attraktivität des Lehrerberufs in Sachsen-Anhalt investiert wird und zugleich intensiv um Seiten- und Quereinsteiger geworben wird. Denn eins ist klar: Junge Leute, die erst jetzt ein Lehramtsstudium beginnen, können zur Lösung der akuten Probleme nicht beitragen.“

Die Landesregierung hatte 2017 bereits auf einen Zwischenbericht des Bildungsministers über die Arbeit der Expertengruppe reagiert und die Aufstockung der Lehramtsstudienplätze an der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg verlängert, erinnerte Katja Pähle, Vorsitzende und hochschulpolitische Sprecherin der SPD-Landtagsfraktion: „Dieser Kurs muss fortgesetzt werden. Auch die Zahl der Referendariatsplätze muss an eine erweiterte Lehramtsausbildung angepasst werden. Vor allem brauchen wir kurzfristig Kapazitäten für die Qualifikation von Quer- und Seiteneinsteigern. Dafür brauchen wir auch die Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg.“ Pähle unterstrich, dass sowohl für die Einstellung von mehr Lehrerinnen und Lehrern als auch für erweiterte Studienkapazitäten künftig mehr Haushaltsmittel benötigt würden.

Der Bericht wird jetzt dem Landtag zugeleitet und dort im Bildungs- und im Wissenschaftsausschuss diskutiert.

 

 

25.01.2018, Bildung

Landtagsdebatte zur Volksinitiative: SPD-Fraktion begrüßt Neueinstellung von Lehrern – endlich wird richtige Richtung eingeschlagen

Der Landtag von Sachsen-Anhalt berät heute zum zweiten Mal über die Volksinitiative “Den Mangel beenden – unseren Kindern Zukunft geben” und über eine Beschlussempfehlung des dafür federführenden Petitionsausschusses. Zu Beginn der Debatte dankte die bildungspolitische Sprecherin der SPD-Fraktion, Angela Kolb-Janssen, den Vertreterinnen und Vertretern der Volksinitiative: “Mein Hochachtung dafür, wieviel fachlichen Input Sie in das parlamentarische Verfahren eingebracht haben, mit vielfältigen Stellungnahmen und im Rahmen der Anhörung. Sie haben den Sorgen von Eltern, Schülerinnen und Schülern, Lehrerinnen, Lehrern und Schulleitungen eine Stimme gegeben!”

Kolb-Janssen ging auf die Ankündigung von Bildungsminister Marco Tullner (CDU) ein, in diesem Jahr insgesamt 1.000 Lehrerstellen auszuschreiben. Kolb-Janssen: “Das würde über den Beschluss, den wir heute fassen wollen, noch hinausgehen. Als SPD-Fraktion sehen wir uns mit dieser Ankündigung bestätigt in unserer bereits im vergangenen Jahr erhobenen Forderung, die Neueinstellungen deutlich aufzustocken. Wir sind froh, dass der Bildungsminister endlich erkannt hat, wie groß die Not an den Schulen ist, und die versprochene Trendwende einleitet.”

Der heutige Landtagsbeschluss könne nur ein Zwischenschritt sein, so Kolb-Janssen: “Aber er ist dennoch ein Fortschritt. Es ist gut, dass der Landtag heute feststellen wird, dass die im Koalitionsvertrag 2016 festgehaltene Unterrichtsversorgung von 103 Prozent maßgeblich ist und nicht die seinerzeit errechnet Zahl von 14.500 Lehrerstellen. Der Beschluss ist auch deswegen ein Fortschritt, weil unser Vorschlag aufgegriffen wurde, die bei Langzeiterkrankungen und Elternzeit auftretenden Ersparnisse für zusätzliche Einstellungsoptionen zu nutzen. Das muss unbürokratisch und in größtmöglicher Eigenverantwortung der Schulen umgesetzt werden.”

20.12.2017, Angela Kolb-Janssen, Bildung

Ganztagsschulen und Grundschulen mit verlässlichen Öffnungszeiten in Gefahr

Zur heutigen Debatte im Landtag von Sachsen-Anhalt zum Antrag der Linksfraktion „Pädagogische Angebote während der verlässlichen Öffnungszeiten an Grundschulen und Ganztagsschulen weiter auf gutem Niveau sichern“ erklärt die bildungspolitische Sprecherin der SPD-Landtagsfraktion, Angela Kolb-Janssen:

„Grundschulen mit verlässlichen Öffnungszeiten und Ganztagsschulen können zu mehr Bildungsgerechtigkeit für alle Kinder und Jugendlichen führen, da sie pädagogische Angebote ganztägig anbieten, die von pädagogischen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter mit getragen werden und für die oft auf außerschulische Angebote am Nachmittag zurückgegriffen werden kann. Aufgrund des Lehrermangels und der sogenannten ,effizienzsteigernden Maßnahmen‘ können die Schulen ihrem pädagogischen Anspruch vielerorts nicht mehr gerecht werden. Das gefährdet den Bildungserfolg vieler Schülerinnen und Schüler in unserem Land.“

Über die Weiterentwicklung der Ganztagsschulen und die Überprüfung der effizienzsteigernden Maßnahmen an den Schulen des Landes wird im Bildungsausschuss diskutiert werden müssen. Ein erster Schritt ist mit der Ankündigung von Bildungsminister Marco Tullner getan, bis 2020 zusätzliche 300 pädagogische Mitarbeiter einzustellen.

 

 

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